Land unter e. V.
Land unter e. V.

Aktuelles 2017

10. Februar 2017

 

Eine schier unendliche Geschichte könnte nun bald beendet werden: seit heute liegt auch die letzte noch notwendige Zusage für den Bau eines sogenannten "wolfsabweisenden Grundschutzes" vor. Gemeint ist ein Zaun, der in der Lage ist, den Wolf von den Schafen fernzuhalten - zumindest in den allermeisten Fällen.

 

Seit 2014 laufen die Bemühungen und Überlegungen für eine passende Lösung zunächst am Versener Heidesee. Der Wolf ist seit einigen Jahren im Emsland heimisch und bislang noch recht unauffällig. Er hat nur wenige Schafe gerissen und wenn es dabei bliebe, wäre das kein Problem für uns. Das ist aber nicht zu erwarten. Alle Experten gehen von einer baldigen Gründung eines Rudels im Emsland aus und erwarten eine Zunahme von Wolfübergriffen auf Schafe.

Deshalb muss jeder Schafhalter seine Herde mit geeigneten Maßnahmen schützen - ansonten gäbe es keinerlei Entschädigung. Selbstverständlich haben wir - wie jeder andere Schafhalter auch - großes Interesse daran, unsere Tiere zu schützen, und zwar ganz unabhänig von einer möglichen Entschädigung. Die Frage war nur: wie?

 

Wir haben alle Möglichkeiten durchdacht, also auch Herdenschutzhunde und Esel, aber beide Varianten schieden aus verschiedenen Gründen aus. Unter anderem sind Herdenschutzhunde teuer (1000 Euro pro Jahr) und wir bräuchten sechs dieser Tiere in drei verschiedenen Koppeln. Der Arbeitsaufwand wäre immens. Esel haben sich bislang als nicht wirksam erwiesen und sind auf Moorboden nicht artgerecht zu halten.

Also blieb ein elektrifizierter Zaun, das war schnell klar. Das Problem: am Heidesee benötigen wir rund 3,6 Kilometer davon, einen Stromanschluss gibt es bislang nicht. Nun heißt es ja, das Land Niedersachsen zahle die Kosten für einen Zaun - aber auch hier war schnell klar: das ist nicht einmal annähernd so. Das Land zahlt (Stand 2017) maximal 15000 Euro in drei Jahren pro Betrieb für Präventionsmaßnahmen und Entschädigung. Wer die 15000 verbraucht hat, bekommt also erst einmal nichts mehr. Außerdem wird in der Regel gar kein Festzaun gefördert, sondern Elektronetze. Für uns als ehrenamtliche Naturschützer sind sie aus Zeitgründen (sie müssen ständig versetzt werden) und wegen des stets möglichen Wolfszugangs durch den See (er schwimmt einfach durch, die Seeseite müsste stets abgezäunt werden, was der extrem seltenen Pflanzenwelt schaden würde) nicht praktikabel. Außerdem halten Netze nur ein paar Jahre und fallen bei Schneelast schnell um (Ausbruchgefahr).

Für Festzäune, so mussten wir erfahren, zahlt das Land nur einen Anteil an den Materialkosten (nicht den Aufbau) und macht diesen Anteil auch noch abhängig von der Zahl der Schafe (Wirtschaftlichkeitsgebot). Für uns bedeutet das: weil der Heidesee extensiv, also mit wenigen Tieren pro Hektar beweidet werdem muss (und das geht vielen Naturschutzprojekten so), gibt es für viel Fläche mit langem Zaun nur sehr wenig Geld. In unserem Fall hätte das Land rund 6500 Euro bezahlt.

Das Problem: Der Zaun kostet mehr als 50000 Euro. Also mussten wir uns mehrfach auf den Weg machen, um dieses Geld zu beschaffen. Keine leichte Aufgabe, denn wir mussten immer wieder erklären, dass der Zaun nicht nur der Schafhaltung dient, sondern mittelbar der Erhaltung von mehr als 30 Pflanzenarten der Roten Liste. Leider ist so eine Art "Zweckübetragung" nirgends vorgesehen, so dass drei Jahre ins Land gehen mussten, um alles zusammenzubekommen.

Nun also steht die Finanzierung: Der Landkreis Emsland gibt  einen erheblichen Anteil, die Emsländische Sparkassenstifung hat 8500 Euro zugesagt, wir selbst zahlen einen Eigenanteil und nun ist die Genehmigung über 25000 Euro aus einem Programm der Europäischen Union gekommen (LEADER-Mittel im Naturpark Moor).

 

Um die scheinbar hohen Kosten einordnen zu können, noch einige Informationen:

 

  • der alte Zaun ist nach fast 20 Jahren abgängig und muss ohnehin ersetzt werden
  • der neue Zaun hat eine Lebenserwartung von 30 Jahren
  • die Pflege des Naturschutzgebietes ohne Schafe sondern mit Maschinen und von Hand kostet alternativ bei einer Fläche von 22 Hektar etwa 20000 Euro pro Jahr.

 

An dieser Stelle sei allen Mitstreitern in Behörden und Stiftungen gedankt - es waren mindestens 30 Personen damit befasst.

 

Vorgesehen ist der Bau (der Auftrag muss noch vergeben werden) für den Zeitraum Mai/Juni/Juli 2017. Wir werden regelmäßig informieren.    

22. Januar 2017

 

Unser Neujahsrempfang war in diesem Jahr so gut besucht wie nie. Bei bestem Winterwetter sind mehr als 50 Kinder und Erwachsene an den Versener Heidesee gekommen und haben sich bei Kafee und (selbst mitgebrachtem) Kuchen gestärkt. Die weiteste Anreise hatte unser ehemalliges Vorstandsmitglied Christian Möller mit seiner Familie. Er kam aus Hamburg.

20. Januar 2017

 

Ganz herzlichen Dank sagen wir der Naturschutzstiftung des Landkreises Emsland. Denn sie hat uns mehrere hochwertige Arbeitsgeräte der Firma Stihl gesponsert. Eine Motorsäge, einen Hochentaster und einen Freischneider benötigen wir, um unsere Flächen von Birkenbewuchs zu befreien und vor allem, um die Zaunanlagen ab und an freizuschneiden. Auch gibt es auf einigen Flächen noch Birken, die nicht in die Heide gehören und gefällt werden müssen. 

Und ein ebenso großer Dank gilt Heinz Helle (Foto), der beim Landkreis Emsland die Pflege der Naturschutzgebiete verantwortet und mit dem wir seit vielen Jahren hervorragend zusammenarbeiten. Heinz Helle hat uns beim Kauf der Geräte beraten und noch allerhand Zubehör wir Schutzkleidung, Kanister und Feilen dazugepackt und uns die neuen Errungenschaften gebracht. Die Naturschutzstiftung hatte uns auch früher bereits mehrfach gefördert.

8. Januar  2017

 

Mit einem Bild von unserer Bockherde im Sonnenuntergang begrüßen wir unsere Leser im neuen Jahr 2017. Wir wünschen alles Gute und freuen uns auf Euren und Ihren Besuch unseres Neujahrsempfanges am Sonntag, dem 22. Januar, ab 14 Uhr am Heidesee.Warme Kleidung sowie Picknick-Geschirr sind notwendig.

 

In diesem Jahr werden wir wohl endgültig einen wolfsabweisenden Zaun am Heidesee bauen können. Die letzte Mittelgenehmigung ist in Aussicht gestellt. Wer mehr erfahren möchte, kann auch beim Neujahrsempfang einiige Erläuterungen erhalten. Leider kursieren in Sachen Wolf und Schafe ziemlich viele unsinnige Meinungen und Theorien.

Die Bildergalerie unten zeigt ein paar Winterimpressionen. Wir feuen uns auf ein ereignisreiches Jahr.

Aktuelles 2016

12. Dezember 2016

 

Der Winter hat Einzug gehalten am Heidesee - wenn auch nur mit ein paar Tagen Frost.

In den vergangenen Wochen haben wir viel Zeit investiert in den Verkauf unserer Zucht- und Schlachtlämmer, vor allem aber haben wir uns um die noch immer offene Finanzierung eines wolfsabweisenden neuen Zaunes gekümmert.

Die gute Nachricht: Die mehr als 50000 Euro, die dafür notwendig sind, scheinen wir nun zusammen zu haben. Zuletzt hat uns die LEADER-REgion "Moor ohne Grenzen" einen Zuschuss von 25000 Euro in Aussicht gestellt, der nun aber noch formal beantragt werden muss. Hier ist ein Zeitungsbericht dazu zu finden. Ein paar Formalitäten sind dafür notwendig. Wenn alles glatt läuft, können wir im kommenden Sommer bauen und den abgängigen alten Zaun ersetzen. Bis dahin werden wir weiter informieren - auch darüber, warum es mehr als zwei Jahre gedauert hat,bis die Finanzierung stand und welche theoretischen und auch praktischen Schwierigkeiten damit verbunden sind.

8. Oktober 2016

 

Seit mehreren Tagen hält sich ein Eisvogel am Heidesee auf. Er nutzt verschiedene Zäune direkt am Wasser als Ansitzund taucht dann ins klare Wasser des Heidesees. Da es im See bisher keine Fische gibt, hat es der Eisvogel vermutlich auf Wasserinsekten und Teichmolche abgesehen. Vermutlich brütet und jagt der Eisvogel ansonsten am direkt benachbarten Wesuwer Schloot, in dem es Fische geben dürfte.

Auch der Biber hat sich offenbar für den Schloot entschieden. Er legt regelmäßig kleinere Bäume am Ufer um.

1. Oktober 2016

 

Die Beweidung unserer neuen Projektfläche Bokeloher Beel hat begonnen. Dort soll ein 4,8 Hektar großer Sandmagerrasen an der Hase gepflegt werden. Leider sind die Startbedingungen in diesem Jahr nicht besonders gut: wochenlange Trockenheit hat viel Grün verdorren lassen.

Außerdem ist schon nach wenigen Tagen ein Lamm offenbar von einem Hund angegriffen und verletzt worden. Deshalb an dieser Stelle die Bitte an Spaziergänger: Den Hund bitte im Bereich der Weide anleinen. 

10. September 2016

 

Eine kleine botanische Sensation haben Biologen rund um den Heideweiher-Experten Hans-Christoph Vahle (www.vegetationskun.de) bei ihrem Kartierwochenende am Versener Heidesee entdeckt: Am Nordostufer hat sich unbemerkt eine Kolonie des Fadenenzians etabliert. Der Fadenenzian (Cicendia filiformis) wird auch Heide-Zindelkraut genannt und ist trotz seiner leuchtend gelben Blüte leicht zu übersehen. Denn der gehört zu den Zwergen im Pflanzenreich und ist die kleinste einheimische Enzianart mit nur maximal 10 Zentimetern Höhe. Der Fadenenzian benötigt als Standort offene, nährstoffarme, aber feuchte bis nasse  Sandböden, auf denen er Jahr für Jahr neu keimen kann. Da er seine Blüten nur bei vollemSonnenschein öffnet und sich zwischen anderen Pflanzen versteckt, ist er nur schwer zu entdecken. Am Heidesee muss er seit einigen Jahren wachsen, da in diesem Jahr rund 100 Exemplare gezählt werden konnten.

Einst kam der Fadenenzian im Emsland und der Grafschaft Bentheim überall dort vor, wo Wasser auf Sand traf - etwa an Heideweihern oder sogar am Rande von Fahrspurenauf Feldwegen. Historische Nachweise gibt es auch aus der Region umMeppen. Heute ist er europaweit vom Aussterben bedroht und wird in Deutschland auf der Roten Liste in der Kategorie 1 geführt. Es ist davon auszugehen, dass der Enzian aus der Samenbank gekeimt ist - so wie viele anderen seltene Arten, die inzwischen am Heidesee wachsen.

Damit ist er in diesem Jahr von sehr vielen Biologen intensiv untersucht worden - mit sehr interessanten Ergebnissen.  

 

Vom 8. bis 11. September veranstaltete die Akademie für angewandte Vegetationskunde (Witten/NRW) ein pflanzensoziologisches Weiterbildungs-Wochenende zum Thema Heideseen und besucht zu diesem Zweck auch das Naturschutzgebiet Versener Heidesee bei Meppen.

Geleitet wird die Veranstaltung vom Biologen Hans-Christoph Vahle, der im Rahmen seiner Dissertation die nordwestdeutschen Heidegewässer in den 80er Jahren ausführlich bearbeitet hatte und als einer der besten Fachleute auf diesem Gebiet gilt.

Zunächst ging es im Rahmen des kostenpflichtigen Seminars zum Versener Heidesee. Hier wurden drei Tage lang pflanzensoziologische Bestandsaufnahmen am und im See sowie in der umliegenden Heide- und Moorlandschaft gemacht, also der Pflanzenbestand kartiert. Anschließend (11. September) hat die Gruppe den Wollingster See zwischen Bremerhaven und Bremervörde besucht, der noch bis vor 20 Jahren der beste Heidesee Niedersachsens war (mit seltenen Arten wie Strandling, Lobelie und Brachsenkraut). Im Vergleich beider Gewässer sollen sich neue Erkenntnisse zum Erhalt und zur Optimierung von Heideseen ergeben.

04. September 2016

 

In den vergangenen Tagen haben wir einige Veranstaltungen organisiert oder daran teilgenommen. Vor gut einer Woche stand unser Heidefest auf dem Programm, zu dem etwa 25 Vereinsmitglieder und einige befreundete Imker gekommen sind.

Danach stand in der Woche der Besuch einer Delegation des NLWKN Hannover und des Landkreises Emsland auf dem Programm. Thomas Täuber vom NLWKN interessierte sich vor allem für die Heideweiherpflanzen im See und unsere Pflegearbeitien. Sein Fazit: Alles sehr gut gelöst.

Zuletzt folgte ein Vortrag im Rahmen des 11. Tecklenburger Schaftages über das Bentheimer Landschaf, bei dem rund 20 Personen zuhörten.

Fotos: Norbert Feislachen

15. August 2016

 

Gleich zwei Gruppen von Botanikern haben unseren Heidesee besucht. Zunächst hat sich die Botanik-AG des Naturschutzbundes Emsland-Mitte die seltenen Wasserpflanzen angeschaut und ein paar Tage später war dann der Botanische Verein Bremen mit zehn Gästen vor Ort. Der Oldenburger Fachmann für Arnleuchteralgen, Ralf Becker, zeigte ihnen vor allem die Vielästige Glanzleuchteralge Nitella hyalina, die wir 2015 im See entdeckt hatten und von der es nur vier Wuchsorte in Deutschland gibt.

Der Zeitpunkt war passend: Die Heide blüht derzeit in den schönsten Farben.

Außerdem haben wir erstmals einen Saum aus angespülten Blättern des Strandling gefunden - ein Zeichen für den wachsenden Bestand dieser Heideweiherpflanze.

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30. Juli 2016

Die 22. Eliteauktion für Bentheimer Landschafe in Uelsen war für unseren Verein ein Erfolg. Von 70 dort vorgestellten Zuchtböcken wurden 40 in Klasse I gekört, waren also bestens zuchttauglich und erhielten somit eine Art Zuchtprädikat. Unsere beiden Böcke aus dem Jahr 2015 waren zwar die leichtesten im Feld, erhielten aber dennoch gute Noten, wenngleich ein wenig mehr Gewicht für die Auktion besser gewesen wäre. Und obwohl der Verkauf der Böcke bei der Versteigerung dann zunächst schleppend lief, konnten wir unsere beiden Tiere in andere Zuchtbetriebe verkaufen, und zwar nach Schleswig Holstein und nach Brandenburg. Letzterer Betrieb betreibt wie wir Landschaftspflege auf Heideflächen, allerdings mit weit mehr als 1000 Bentheimer Landschafen.

Hervorragende Ergebnisse hatten wieder die beiden emsländischen Züchter Helmut Melbaum aus Haselünne und Familie Steenken aus Werpeloh. Beiden gratulierte in diesem Jahr der Präsident des niedersächsischen Landtages, Bernd Busemann, der selbst Bentheimer Landschafe züchtet und auch einen Bock ersteigert hat.

Wir danken Ludwig Schmitz aus Werpeloh für die Vorbereitung unserer Böcke, sowie Maja, Nele und Lynn für die Hilfe im Schafring.

 

Einen Zeitungsbericht finden Sie hier.

 

Die Bilanz des Schafzuchtverbandes:

1300 Euro für Bentheimer Jährlingsbock
Aufgrund der guten Nachfrage in den letzten Jahren waren insgesamt 72
Bentheimer Böcke, v.a. Jährlinge zur Körung angemeldet worden. Von
58 Jährlingsböcken wurden 40 in Zuchtwertklasse I gekört und in vier
Klassen eingeteilt und rangiert. Als Preisrichter fungierten Mathias
- 12 -
Dreyer, Rehden und Klaus Gerdes, Oldenburg. Klassensieger stellten
die Züchter Reimers, Tating, Blömer, Dinklage, Melbaum, Haselünne
und Beniermann, Neuenhaus. Siegerbock wurde schließlich ein 90 kg
schwerer, typvoller, fehlerloser Jungbock aus der Zucht von Melbaum. Er
hatte bei der Körung als einziges Tier die Höchstnote 9 im Exterieur
bekommen. Der Züchter wurde mit der Silbernen Plakette des
Bundessministeriums geehrt. Diese Auszeichnung wurde jetzt zum
zweiten Mal für die Bentheimer Eliteauktion vergeben, da der Auftrieb in
den letzten Jahren stetig gewachsen ist und jetzt Züchter aus
zahlreichen Bundesländern beteiligt sind. Der Züchter Reimers aus
Schleswig-Holstein hatte den Reservesieger und bekam eine Plakette
des Bundesverbandes. Landtagspräsident Busemann ehrte die Züchter
Blömer und Beniermann mit Plaketten desniedersächsischen
Landwirtschaftsministers und der Landwirtschaftskammer.
Bei der Versteigerung erzielten gleich fünf Böcke Spitzenpreise von 1000
Euro und mehr und sorgten für einen guten Durchschnittspreis von 558
Euro (Vorjahr: 467 Euro. Ein bereits im Januar auf der Bundesschau in
Berlin ausgezeichneter Bock vom Blekker Hof in Uelsen erzielte den
Spitzenpreis von 1300 Euro. Insgesamt konnten in Uelsen 50
Bentheimer Böcke verkauft werden. Mit durchschnittlich 436 Euro
erreichten die acht verkauften Lammböcke ebenfalls ein gutes
Verkaufsergebnis. Sieger wurde wie im letzten Jahr ein Jungbock aus
der Zucht von Steenken, Werpeloh. Das harmonische und korrekte Tier
war mit den Noten 7/7/8 für die Merkmale Bemuskelung, Wolle und
Äußere Erscheinung gekört worden. Der Züchter wurde ausgezeichnet
mit der goldenen Preismünze der Landwirtschaftskammer. Den
zweitbesten Lammbock präsentierte Melbaum. Das Tier wurde für den
Höchstpreis von 650 Euro einem im Aufbau befindlichen Zuchtbetrieb
aus der Grafschaft Bentheim zugeschlagen.
Außer Ministerium und Landwirtschaftskammer hatten auch der
Landkreis Grafschaft Bentheim und die Gemeinde Uelsen wertvolle
Preise zur Verfügung gestellt, die vom Landrat Kethorn /
Samtgemeindebürgermeister Koers überreicht wurden. Ein besonderer
Dank gilt auch der Naturschutzstiftung Grafschaft Bentheim, die erneut
Mittel zur Unterstützung der Aufzucht und des Absatzes von Bentheimer
Landschafen zur Verfügung gestellt hat.

20. Juli 2016

 

Der Gemeine Igelschlauch (Baldellia ranunculoides) blüht seit einige Jahren am Versener Heidesee. Diese Heideweiherblume ist deutschlandweit sehr selten, wir betreuen einen der größten Bestände der Region. In diesem Jahr blühen mindestens 4187 Exemplare und damit etwa 600 weniger als noch 2015. Dafür kann es mehrere Gründe geben. 1.: Der Bestand hat sein Maxiumum erreicht und schwankt um diesen Wert. 2. Bedingt durch das späte Fühjahr blühen noch nicht alle Exemplare. 3. Aufgrund der vielen Regenfälle steht das Wasser im Heidesee deutlich, nämlich mindestens 30 Zentimeter höher als um diese Jahreszeit üblich. Dadurch kommen vor allem jene Baldellia-Exemplare, die im Uferbereich wachsen, nicht rechtzeitig an die Wasseroberfläche und blühen nicht. Für den dritten Punkt spricht, dass unter Wasser Tausende nicht blühende Baldellias zu sehen sind. Klarheit über die Entwicklung wird es erst in den kommenden Jahren geben. 

Der Ährige Ehrenpreis mit Heidenelke im Bokeloher Beel 2016. Foto: Carsten Marien

08. Juli 2016

 

In diesem Jahr starten wir ein neues Beweidungsprojekt: In Meppen-Bokeloh haben wir an der Hase einen Sandmagerrasen übernommen. Das "Bokeloher Beel" ist 4,8 Hektar groß und gehört der Kirchengemeinde Bokeloh. Das Gebiet stellt einen der wenigen Reste jener beweideten Sandlandschaften dar, die es einst an Ems und Hase sehr zahlreich gab.

Das Besondere: im Bokeloher Beel blüht einer sehr seltene und zugleich sehr hübsche Pflanze zu Hunderten: der Ährige Ehrenpreis. Diese blaue Blume benötigt mageren Sandboden bei gleichzeitiger Beweidung, um gut zu Blüte zu kommen. Er wächst gerne gemeinsam mit Magerrasenarten wie der Heidenelke oder dem Echten Labkraut. Das Bokeloher Beel stellt eines von nur etwa drei Vorkommen im Emsland (eines liegt im NSG Borkener Paradies) und damit ganz Westniedersachsen dar, ansonsten hat die Art hier keinen Lebensraum mehr und kommt hauptsächlich in Ostdeutschland an der Elbe vor. Insgesamt ist der Ehrenpreis recht selten und steht in Niedersachsen auf der Roten Liste.

Im Bokeloher Beel litt die Art zuletzt unter der zu starken Beweidung der Fläche durch Rinder. Das hat auch dazu geführt, dass sich das bei Rinder- und Pferdehaltern wegen seiner Giftigkeit gefürchtete   Jakobs-Kreuzkraut im Beel extrem ausgebreitet hat: während die Magerrasenarten litten, vermehrte sich das vom Vieh verschmähte Kreuzkraut.

Deshalb hat der Verein Land Unter 2016 die Fläche von der Kirchengemeinde Bokeloh gepachtet mit dem Ziel, die Magerrasenarten zu fördern und das Kreuzkraut zurückzudrängen. Deshalb haben wir zunächst die Fläche bisher aus der Beweidung genommen, um den seltenen Pflanzen und auch dem Heidekraut einen Neustart zu ermöglichen. Damit das Kreuzkraut sich derweil nicht noch stärker ausbreitet, haben Carsten Marien und Markus Paetzold aus unserem Vorstand jetzt die Blüten abgeschnitten, so dass eine Auskeimung begrenzt wird.

Im Herbst wird dann Dirk Gerrits, der für uns schon eine weitere Fläche als Lohnschäfer bewirtschaftet, das Beel scharf abweiden. Seine Bentheimer Landschafe haben im Gegensatz zu Rindern kein Problem mit dem Jakobs-Kreuzkraut und fressen seine Rosetten einfach auf. So lautet jedenfalls der Plan verknüpft mit der Hoffnung, dass das Kreuzkraut dauerhaft durch Schafbeweidung verdrängt werden kann.  

30. Juni 2016

 

Die Orchideenblüte auf unserer Pflegefläche ist in vollem Gange. Die Anzahl der blühenden Pflanzen hat sich noch einmal erhöht. In diesem Jahr blühen 2729 Exemplare des Übersehenen Knabenkrauts (D. praetermissa). 2015 waren es noch 2578. Auch die Echte Sumpfwurz tritt häufiger auf: 79 blühende Exemplare nach 51 im Vorjahr. Die Pflege durch Freischneiden (Carsten Marien) und Beweidung im September macht sich also bezahlt. Allerdings haben wir in diesem Jahr ein großes Problem mit der Wetterlage: Stetiger Regen (fast täglich) bei um die 20 Grad Celsius lassen die Konkurrenten der Orchideen extrem stark wachsen.

Ziegenmelker im Nest. Foto: Carsten Marien

16. Juni 2016

 

Unser Vorstandsmitglied Carsten Marien hat auf unserer Orchideenfläche Pflegearbeiten durchgeführt und eine ganze Menge Weiden abgeschnitten, die die Orchideen behindern und von den Schafen nicht gefressen wurden. Dabei hat er eine außergewöhnliche Entdeckung gemacht: Auf der Fläche brüten nicht nur Scharz- und Blaukehlchen, sondern auch der Ziegenmelker. Ein Altvogel flog vom Nest auf und verleitete - er versuchte also, Carsten von seinem Nest wegzulocken. Das Nest mit zwei Jungen hat Carsten trotzdem gefunden und mit der gebotenen Distanz fotografiert.

Der Ziegenmelker ist auf offene bis halboffene Moor- und Heidelebensräume angewiesen und steht auf der Roten Liste. Man nennt ihn auch Nachtschwalbe. Der Ziegenmelker ist dämmerungsaktiv, schnarrt in der Paarungszeit wie eine Nähmaschine und fängt Insekten.

Eine Reportage über den Ziegenmelker aus der Neuen Osnabrücker Zeitung
Ziegenmelker kleiner.pdf
PDF-Dokument [5.8 MB]

11. Juni 2016

 

Wir haben mit annähernd unserem kompletten Vereinsvorstand den Woldenhof in der Nähe von Aurich in Ostfriesland besucht. Geschäftsführer und Biologe Michael Steven hat uns freundlicherweise nicht nur den Hof, der vom Naturschutzbund betrieben wird, gezeigt, sondern auch einen Teil der mehr als 200 Hektar Moor und Grünland, die der Woldenhof pflegt. Eingesetzt werden Heckrinder und Gehörnte Heidschnucken. Der NABU-Woldenhof ist ein vom NABU Niedersachsen aufgebautes Zentrum für Umweltbildung und Naturschutzarbeit im Herzen Ostfrieslands. Er ist der erste Schulbauernhof Niedersachsens.

Für uns waren die Einzelheiten der Beweidung ebenso interessant, wie die finanziellen Rahmenbedingungen der  Arbeiten und natürlich die botanischen Kostbarkeiten. Unter anderem haben wir das Torfmoos-Knabenkraut und das Quendelblättrige Kreuzblümchen gesehen.

1. Juni 2016

 

Am Wesuweer Schloot direkt neben dem See hat ein hartnäckiger Biber eine Lärche als Futterbaum gefällt. Das Besondere: Er hat seit Anfang Februar daran gearbeitet und immer wieder Nachtschichten eingelegt.  Das Problem: Der Biber kam von der Wasserseite nicht an den Baum heran, weil ein anderer im Weg steht. Davon hat sich das Tier aber nicht entmutigen lassen und einfach so lange weitergemacht, bis er nun in der vergangenen Nacht endlich den Baum umgenagt hatte. Die zarten Spitzentriebe des sicher 10 Meter langen Baumes hat der Biber bereits abgenagt.

 

Es könne sein, dass er versucht, direkt neben dem See ein Revier zu gründen. Darauf deutet das Anlegen von sogenannten Markierungshügeln hin.

 

Mehr zu den Bibern im Emsland auf der Seite emslandbiber.de.

31. Mai 2016

 

Schon seit Wochen laichen die Grünfrösche am Heidesee. Jetzt haben wir ein Art Kaulquappenautobahn entdeckt: In der Abendsonne haben sich mehrere 10000 (geschätzt) mittelgroße Kaulquappen zusammengetan und ein viele Meter langes und sich verzweigendes, schwimmendes Band gebildet, das sich am Ufer entlang schlängelte.

Im Südlichen Versener Moor

22. Mai 2016

 

Auf den Mansenbergen in Berßen blüht der Ginster. Etwa 40 der Pflanzen sind auf beiden Teilflächen vorhanden, sie profitieren von Beweidung. Dies gilt vor allem für den Englischen Ginster (Genista anglica), der durch seine Stacheln von den Schafen nicht so gerne gefressen wird. Der Heide- oder Sandginster, auch Behaarter Ginster (Genista pilosa) genannt, besitzt dagegen keine Stacheln und hat es ungleich schwerer. Trotzdem blühen in diesem Jahr erstmals wieder mindestens 4 Pflanzen.

Der Besenginster dagegen hält Schafbeweidung nicht stand. Er bietet im Winter eiweißhaltiges Futter für Schafe und wurde früher imEmsland eigens als Notration angepflanzt.

 

Und noch eine erfreuliche Nachricht: Im NSG Südliches Versener Moor weiden wieder Schafe. Die dortige Moorheide hatte unser Verein ab 1994 beweidet, also ganz zu Beginn unserer Tätigkeit. Es entwickelte sich ein schönes Gebiet mit Kreuzotter und Sonnentau. Vor mehr als zehn Jahren mussten wir die Flächen verlasen, weil sie wiedervernässt werden sollten. Dies gelingt aber nicht, weil ein einzelner Landwirt etwa 0,5 Hektar Ackerfläche nicht verkaufen will. Deshalb hat sie die Staatliche Moorverwaltung nun entschieden. wieder eine Beweidung zu initiieren. Auf unsere Vermittlung hat Dirk Gerrits, Schafdienstleister auch unseres Vereins, einen Pachtvertrag erhalten und nun seine Herde Bentheimer Landschafe (mit Tieren auch von uns) dorthin gebracht.   

Wiesenpieper im Nest.

9. Mai 2016

 

Der Frühling hat endlich Einzug gehalten. Das merkt man unter anderem an der Ankunft des Kuckucks, der seit einigen Tagen wieder am Heidesee weilt. Dass er dort Jahr für Jahr mit mehreren Exemplaren vorkommt, liegt am halboffenen Lebensraum und daran, dass hier viele Wiesenpieper brüten. Denn in ihr Gelege legt der Kuckuck sein Ei besonders gerne und lässt fremde Eltern seine Jungen aufziehen.

Inzwischen stehen die Apfelbäume der Sorte "Bödikers Goldrenette" vor der Blüte und unter Wasser entfaltet der Schild-Wasserhahnenfuß seine Blätter.

 

In den Mansenbergen bei Berßen haben wir einen Schwarzblauen Ölkäfer entdeckt. Er steht auf der Roten Liste. 

Viele der einstigen Gründungsmitglieder waren auch nach 20 Jahren wieder dabei.

17. April 2016

Wir haben unsere Generalversammlung zum 20. Vereinsjubiläum abgehalten. Mit 70 von 140 Mitgliedern war sie ein großer Erfolg. Vielen Dank an alle, die das möglich gemacht haben.

 

20 Jahre Landschaftspflege

Verein Land Unter aus Meppen feiert Jubiläum

 

pm Meppen. Der Meppener Naturschutz- und Landschaftspflegeverein Land Unter hat sein zehnjähriges Jubiläum gefeiert. Hauptaufgaben sind die Erhaltungszucht des Bentheimer Landschafes und die Pflege seltener Heideflächen.

Vorsitzender Tobias Böckermann blickte einer Pressemitteilung zufolge kurz auf die Geschichte des Vereins zurück. Danach habe eine kleine Gruppe Interessierter schon 1994 damit begonnen, im Raum Fullen/Versen Bentheimer Landschafe zu halten. „Damals waren die aus der Region stammenden Tiere akut vom Aussterben bedroht. Gleichzeitig standen die Reste der einst großen emsländischen Heidegebiete zwar unter Naturschutz, aber die Erkenntnis, dass diese Lebensräume aus Menschenhand weiter genutzt werden müssen, um sie zu erhalten, hatte sich noch nicht durchgesetzt.“

Also habe man Schafe gekauft und sie ein paar Hektar Heide- und Moorflächen abfressen, also pflegen lassen. So wurde die Wiederbewaldung dieser Kulturlandschaft verhindert und Platz für seltene, auf Offenland spezialisierte Tiere und Pflanzen geschaffen. 1996 folgte die Vereinsgründung mit 30 Mitgliedern, heute habe der Verein Land Unter 140 Mitstreiter (von denen 70 zur Generalversammlung im Kossehof erschienen) und rund 60 Bentheimer Landschafe, die in Herdbuchzucht gehalten würden.

Aus anfänglich gut zehn Hektar Heide und Moor wurden 40, darunter das Naturschutzgebiet Versener Heidesee, das sich zu einem Kleinod der heimischen Natur entwickelt habe, sagte Böckermann. Dank einer einmaligen Kombination aus nährstoffarmem Baggersee und umgebende Heide habe man alle dort 134 Tierarten festgestellt, von denen 50 auf der Roten Liste stünden. Nicht alle leben dauerhaft hier, sie nutzen aber den See zumindest als Teillebensraum. Hervorzuheben seien Flussuferläufer, Bekassine, Schlingnatter und Kreuzotter.

Von 104 Pflanzenarten stehen 32 auf der Roten Liste. Einige sind hochspezialisiert und leben nur in Heideweihern, darunter der Gemeine Igelschlauch, der am Heidesee seinen größten Bestand im Raum Weser-Ems hat. Und die Vielästige Glanzleuchteralge gibt es in ganz Deutschland sogar nur an vier Wuchsorten. Außerdem kümmert sich der Verein um einen der größten Orchideenbestände des Emslandes und in Groß Berßen um eines der ältesten Heidegebiete.

Auch im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Tierzucht sei man erfolgreich gewesen, teilte der Vorstand mit. So seien viele der insgesamt rund 1000 im Vereinsbestand geborenen Lämmer nach ganz Deutschland und in die Niederlande zur Zucht verkauft worden. Und das Bentheimer Landschaf als alte Rasse der Grafschaft und des Emslandes habe einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht – auch dank zahlreicher Führungen mit mehreren 100 Teilnehmern. Auch die Gründung des Archehofes im Emsland Moormuseum zählte der Verein zu seinen Erfolgen.

Sorgen bereitet die geplante Errichtung wolfsabweisender Zäune an allen Pflegeflächen. Die Kosten lägen nur für den Heidesee im fünfstelligen Bereich, sagte Vorsitzender Böckermann. Die Finanzierung gestalte sich trotz der Unterstützung durch den Landkreis und die Staatliche Moorverwaltung schwierig, da das Land Niedersachsen bisher keine Entscheidung über eine beantragte Förderung getroffen habe.

Kassenwart Jürgen Scholz dankte allen Mitstreitern und Helfern, die sich über Jahre engagiert hätten, darunter besonders Bernadette Gels und Christine Gößling-Preuß. Aus dem Vorstand ausgeschieden ist nach 16 Jahren Björn Korff. Nach der Neuwahl gehören ihm Carsten Marien, Günter Wester, Jürgen Scholz, Markus Paetzold und Tobias Böckermann an.

20 Jahre Land Unter e.V.
Die Präsentation zum Jahr 2015 und zu 20 Jahren Land Unter als pdf
Land Unter 2016.pdf
PDF-Dokument [9.6 MB]

07. April 2016

 

Peter Kattke vom NABU hat einen schönen Fund am Heidesee gemacht: eine männliche erwachsene Schlingnatter. Diese Schlangenart ist im Emsland seltener als die Kreuzotter, die bei uns ebenfalls vorkommt. Sie ist im Anhang der FF-Richtlinie gelistet und wir freuen uns darüber, dass es sie am See offensichtlich gibt.

 

Die Schlingnatter im Emsland. Eine Reportage.
Schlingnatter.pdf
PDF-Dokument [1.7 MB]

20. März 2016

 

Ein paar Tage früher als erwartet haben wir die ersten Lämmer. Die Zwillinge wurden in der Heide geboren und sind gut drauf. Sie stehen inzwischen im Stall, vor allem, damit sich die Mutter erholen kann. Das nasskalte Wetter ist nicht ideal für die Ablammung, aber in der Regel kommen die Schafe gut damit klar. Wir erwarten in diesem Jahr rund 50 Lämmer.

 

 

10. März 2016

 

Die Vorarbeiten für den Bau eines Wolfsabweisenden Zaunes am Versener Heidesee sind angelaufen. Die Staatliche Moorverwaltung hat als Flächeneigentümer viele Stunden investiert, um die Zauntrasse vorzubereiten. Nun hoffen wir darauf, dass die beantragten Fördergelder des Landes und von einer Stiftung, die für das reine Bauvorhaben bestimmt sind und unabhängig von den vorbereitenden Maßnahmen zu sehen sind, auch genehmigt werden.

 

10. März 2016

 

In gut zwei Wochen beginnt die Ablammzeit. Die Mutterschafe wurden deshalb noch einmal entwurmt. Hütehund Spy ist schon ganz aufgeregt. 

11. Februar 2016

 

Derzeit wird aus dem Emsland wieder ein aktuelles Wolfsvorkommen gemeldet. Wir haben zwar noch keine Beutezüge bei unseren Schafen zu beklagen, versuchen aber seit eineinhalb Jahren die Finanzierung für einen wolfssicheren Zaun am Heidesee auf die Beine zu stellen. Die Anträge sind gestellt. Derweil fordern andere Nutztierhalter mehr Unterstützung beim Bau von Zäunen (siehe hier). 

17. Januar 2016

 

Bei bestem Winterwetter haben wir unseren dritten Neujahrsempfang im Schafstall am Heidesee veranstaltet. Bei Kaffee, Tee, Kinderpunsch vom Lagerfeuer, Kuchen, Plätzchen, Lammbratwurst und einem kleinen Winterspaziergang mit Hütehunden und Schafen waren gut 50 Vereinsmitglieder, Freunde und Nachbarn dabei. 

10. Januar 2016

 

In der Ursprungsregion des Bentheimer Landschafes gab es einst auch eine alte Rinderrasse - das Schwarzbunte Niederungsrind. Es ist zur Rasse des Jahres 2016 ernannt worden. Hier ein Zeitungsbericht

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© Land unter e. V. Fotos und Layout: Tobias Böckermann