Land unter e. V.
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Aktuelles 2012

Schäferblog 2012






 

16. Dezember    
Die Bentheimer Heidewurst war begehrt: Mehr als 500 Stück sind beim Weihnachtsmarkt in Sögel verkauft worden.

An den Heidesee kommen die ersten Sing- und Zwergschwäne. Sie überwintern im Emsland - solange die Temperaturen eingermaßen mild sind.
 

 

 

 




 
6. Dezember    
Am Wochenende lohnt sich ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt am Schloss Clemenswerth in Sögel. Dort verkauft das Restaurant Schlosskeller unter anderem unsere neue "Bentheimer Heidewurst", die wir aus unseren Schafen und Bunten Bentheimer Schwein haben herstellen lassen.
 
 



 
2. Dezember    
Die Meppener Tagespost hat einen Artikel zum Schmallenbergvirus und zur Schafhaltung imEmsland gebracht. Hier ist der Link:

Meppener Tagespost vom 1.12.12

 
1. Dezember    
Die letzten Spätzünder bereichern die Natur am Heidesee. Das Bild zeigt die Heidekeule, einen auf die Landschaft spezialisierten Pilz, der erst im November Fruchtkörper über die Erde schiebt. Auf dem See übernachten schon wieder die ersten Sing- und Zwergschwäne.
 
 




 
23. Oktober    
Goldener Oktober am Heidesee.
 
 



 
11. Oktober    
Goldener Oktober am Heidesee.
 
 



 
4. Oktober    
Nachdem wir vor einigen Wochen erstmals den seltenen Moorfrosch auf unserer Fläche am Versener Heidesee nachweisen konnten, ist jetzt ein hübsches ausgewachsenes Exemplar vor die Kamera-Linse gehüpft. Im Frühling färben sich die Männchen für ein paar Tage ganz in blau. Im Herbst aber sind sie nur schwer von Grasfröschen zu unterscheiden. Das weiße Rückenband ist zum Beispiel ein gutes Indiz.
 
 




 
3. September    
Heideblüte auf den Mansenbergen bei Berßen.
 
 



 
2. September    
An einer Führung an den Versener Heidesee, den wir gemeinsam mit dem Nabu veranstaltet haben, haben 23 Personen teilgenommen.
 
 



 
28. August    
Der Biologe Ralf Becker aus Oldenburg hat am Heidesee noch einmal die seltenen Armleuchteralgen untersucht und dabei eine dritte gefährdete Art bestimmt, nämlich Chara virgata, die Feine Armleuchteralge. Sie hat sich innerhalb von zwei Jahren im See massenhaft ausgebreitet. Außerdem fand Ralf Becker die Vielstengelige Sumpfsimse, eine typische Heideweiherart.
 
 
 
 
 
26. August    
Trotz des anfänglich katastrophalen Wetters war unsere Generalversammlung ein Erfolg. Am Ende waren gut 50 Vereinsmitglieder und Interessierte dabei, als wir einen neuen Vorstand gewählt und vor allem unseren Weideunterstand in Betrieb genommen haben.
Hier ein kleiner Bericht: Der Verein Land Unter hat Jahresbilanz gezogen und den Vorstand wiedergewählt. Der Verein kümmert sich um die Erhaltung des Bentheimer Landschafes und um die Pflege von Heidegebieten.
Einer Pressemitteilung zufolge hat der 138 Mitglieder starke Verein im vergangenen Jahr zahlreiche Zuchttiere verkauft und so einen kleinen Beitrag zur Erhaltung des nach wie vor im Bestand gefährdeten Bentheimer Landschafes geleistet. Derzeit gibt es demnach bundesweit rund 2300 Zucht- und bis zu 10 000 Gebrauchstiere.
Der Verein Land Unter hält 50 Bentheimer Landschafe und pflegt damit rund neun Hektar Sandheide im Naturschutzgebiet Mansenberge bei Klein Berßen sowie 23 Hektar Moorheide im Naturschutzgebiet „Versener Heidesee“ bei Meppen-Versen. Dort fand auch im Rahmen der Generalversammlung eine Führung statt. Das Naturschutzgebiet beherbergt den Angaben zufolge rund 30 Tier- und etwa 15 Pflanzenarten der Roten Liste. Viele Kinder haben an der Führung teilgenommen und die Artenliste um zwei weitere Tierarten ergänzt: Sie fanden Teichmolch und Moorfrosch, die nach einem heftigen Regenschauer durch die nasse Heide gewandert waren. Am See kommt der 2008 erstmals gefundene Gewöhnliche Igelschlauch vor, der in diesem Jahr mit mehr als 800 Exemplaren geblüht hat. Die Pflanze ist stark im Bestand gefährdet.
Die Mitgliederversammlung wählte den Vorstand ohne Gegenstimme wieder. Vorsitzender bleibt Tobias Böckermann, Kassenwart Jürgen Scholz. Außerdem gehören Carsten Marien, Andreas Brüning-Weißelberg, Björn Korff und Günther Wester dem Führungsteam an. Aus beruflichen Gründen nicht mehr dabei ist Norbert Feislachen – er erhielt zum Dank ein Exemplar des Buches „Das Bentheimer Landschaf“, das 2009 erschienen war und die Geschichte dieser Nutztierrasse und die des Emslandes und der Grafschaft Bentheim beleuchtet sowie Züchter aus ganz Deutschland porträtiert.
Vor der eigentlichen Sitzung hat unser Vorstandsmitglied und Diakon Jürgen Scholz den Stall gesegnet. Danach ging es raus zu der Führung, bei der vor allem die Kinder viel Spaß beim Entdecken von Tieren und Pflanzen hatten.
 
 
 
 
 
 




 
18. August    
Das Bentheimer Landschaf wird Bestandteil eines bundesweiten Forschungsprogramms. Mit Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ist heute eine Zuchtgruppe für Böcke gebildet worden. Mit dabei sind auch Schafe aus unserem Bestand.
Porojektkopordinator ist Henrik Wagner von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und bedrohter Haustierrassen (GEH). Insgesamt stehen für das Vorhaben rund 8000 Euro bereit. Neben den Bentheimer Landschafen werden zum Beispiel auch das Ansbach-Triesdorfer Rind, das Alpine Steinschaf oder das Sachsenhuhn untersucht - insgesamt zehn Haustierrassen.
Die Bundesregierung hatte im Jahr 2003 ihr Nationales Fachprogramm zur Erhaltung und Nutzung tiergenetischer Ressourcen verabschiedet mit dem Ziel, alte Haustierrassen zu erhalten - zum Beispiel als Option für die zukünftige menschliche Ernährung. Ein Bestandteil dieser Strategie sind sogenannte Erhaltungszuchtprogramme, für die es aber laut GEH bis heute keine konkreten Vorgaben gibt. Dies soll mithilfe des GEH-Modell- und Demonstrationsvorhabens "Infrastrukturaufbau für die bundesweite Zucht bestandsgefährdeter Nutztierrassen" möglichst geändert werden.
Deshalb wertden rund 15 Lammböcke des Bentheimer Landschafes von verschiedenen Züchtern zusammengeführt und unter gleichen Bedingungen aufgezogen. Einer der Abholorte war die Weide unseres Vereins am Versener Heidesee. Die Schafe kommen nun zu Hans Holtkamp nach Hamminkeln, der unter anderem rund 400 Bentheimer Landschafe hält und die Aufzucht der Tiere sicherstellen wird.
"Wir wollen die sogenannte Genotyp-Umwelt-Interaktion ausschalten", sagt Henrik Wagner. Es gehe also darum, den Einfluss der Aufzuchtbedingungen auf die Leistungen der Tiere vergleichbar zu machen. Die von den Züchtern bereitgestellten Böcke sollen dann ein Jahr später bei der Kör- und Absatzveranstaltung 2013 in Uelsen vorgestellt werden. In Versen haben Züchter aus dem Emsland, der Grafschaft Bentheim und dem Landkreis Diepholz insgesamt sechs Lammböcke umgeladen. Weitere aus Nordrhein-Westfalen kommen noch hinzu.
Eine unserer Projektflächen, der "Wiesengrund" in Berßen, zeigt in diesen Tagen deutlich, wie wichtig Landschaftspflege ist und welchen Einfluss die standortfremde Traubenkirsche aus Nordamerika hat. Das Foto zeigt, dass auf einer vor zwei Jahren abgeplaggten Fläche Heide blüht und auf der nicht behandelten die Traubenkirsche absolut dominiert - und das trotz Beweidung und Mahd in diesem Jahr.
 
 
 
 
 
12. August    
In gut zwei Wochen findet unsere Generalversammlung erstmals und ausnahmsweise am Heidesee statt. Grund ist der neue Weideunterstand, den wir unseren Mitgliedern präsentieren wollen. Bei der Sortierung der Bocklämmer haben wir ihn erstmals benutzt - obwohl er noch nicht ganz fertig ist.
Außerdem zeigen wir ein paar Fundstücke aus unseren Schutzgebieten: eine junge Waldeidechse, die Raupe des Kleinen Nachtpfauenauges und eine junge Kröte, vermutlich Erdkröte.
 
 
 
 
 
 
 
 




 
29. Juli    
Die Auktion in Uelsen hat wieder viele Käufer angelockt. Hier ein erster Bericht und einige Fotos. Mit dabei war auch Niedersachsens Agrarminister Gert Lindemann, der ein Exemplar des Buches "Das Bentheimer Landschaf" erhielt.

Die 18. Eliteauktion für Bentheimer Landschafe in Uelsen hatte eine ganze Reihe Schwergewichte aufzubieten, und das in zweifacher Hinsicht. Zum einen stattete Niedersachsens Agrarminister Gert Lindemann den Schafzüchtern einen Besuch ab. Zum anderen zeigten die Züchter aus dem gesamten Bundesgebiet auch 17 Stammböcke - also seit Jahren bewährte Zuchttiere, die ein besonders stattliches Bild abgaben.
"Schafpolitik" zu betreiben ist bei der Auktion in Uelsen seit einigen Jahren neben der Bewertung der Tiere und der anschließenden Versteigerung ein wichtiges Unterfangen - jedenfalls aus Sicht der Schafhalter. Zu sehr machen ihnen schwankende Preise und vor allem die Tatsache, dass sie bei der Vergabe von Fördermitteln oder dem Verfassen von Agrarprogrammen und neuen Vorschriften entweder vergessen oder aus ihrer Sicht schlicht missverstanden werden. Kennzeichnungspflicht für Einzeltiere, fehlende Flächenprämien für Grenzertragsstandorte wie Heiden und Moore, immer höherer bürokratischer Aufwand und letztlich der Umgang mit Tierseuchen: Themen haben die Schafhalter genug, zuletzt die neuen Tierkrankheiten Blauzunge und Schmallenberg.
So wurde Agrarminister Lindemann folgerichtig vom Vorsitzenden des Landes-Schafzuchtverbandes Weser-Ems, Heiko Schmidt, in besonderer Weise erwartet. "So nah kommen wir Ihnen schließlich nicht jeden Tag", sagte Schmidt. Dabei stünden die Schäfer über ihre Verbände durchaus in regem Kontakt zum Ministerium, sagte der Minister. "Wir wissen, dass es vor allem für Schafhalter, die keine eigenen Flächen bewirtschaften, manchmal schwierig ist, Fördergelder zu bekommen." Und genau das können die wenigsten - Schafe werden vor allem auf Deichen oder in Heiden gehalten, die meistens der Allgemeinheit gehören und deren Pflege erwünscht ist. Heiko Schmidt beklagte, die Vermaisung der Landschaft sei frappierend, der Konkurrenzdruck auf die Fläche für Schafhalter nur noch selten auszuhalten. "Die Preise für Lammfleisch waren gut - wie wäre es, wenn wir sie für 20 Jahre festschreiben würden?", fragte er mit Blick auf die Förderung von Bioenergie. "Wir müssen wieder stärker Betriebe fördern, die ihre Tiere überhaupt noch draußen halten", forderte er und schloss auch Milchvieh mit ein.
Minister Lindemann erwiderte, bei der Förderung seien Änderungen auf EU-Ebene im Gespräch, beim Schmallenbergvirus hoffe man, dass die Bestände inzwischen durchseucht, also mit dem Erreger in Kontakt gekommen seien und man nun weniger Probleme haben werde. Viele Dinge, die Schafhalter bemängelten, seien überdies auf Landesebene nicht zu beheben.
Bei einem Rundgang über das Gelände nahm sich der Minister Zeit, die vielen Angebote des Grafschafter Haus- und Nutztiertages zu begutachten, einige regionale Produkte zu probieren und ein Buch über das Bentheimer Landschaf in Empfang zu nehmen.
Bei den Zuchtergebnissen waren emsländische Züchter wieder sehr erfolgreich. Gesamtsieger aller Zuchtklassen wurde mit einem Bock von Gerfried de Lange zwar ein Grafschafter. Danach platzierte sich aber Helmut Melbaum mit einem Jährlingsbock als Reservesieger und bei den Lammböcken lag erneut Georg Steenken aus Werpeloh ganz vorne. Alle drei erhielten von Agrarminister Gert Lindemann Auszeichnungen des Landes Niedersachsen beziehungsweise der Landwirtschaftskammer.
Hinzuzufügen ist, dass der Durchschnittspreis der Jährlingsböcke bei 465 Euro und der der Lammböcke bei 470 Euro lag. Von den 50 aufgetriebenen Bentheier Landschafen wurden 13 nicht verkauft. Der teuerste Bock wechselte für 1500 Euro den Besitzer.

 
 
 
 
 
 





 
26. Juli    
Der Gemeine Igelschlauch dürfte am Versener Heidesee eines seiner größten Vorkommen im Weser-Ems-Gebiet besitzen. In diesem Jahr konnten wir 815 blühende Exemplare zählen nach 260 im Vorjahr. Das Foto zeigt eine Uferpflanze. Andere wachsen komplett im Wasser, einige nur unter Wasser wo sie dann aber nicht blühen. Gut zu sehen sind die Fruchtstände, die der Pflanze den Namen gaben. Die kreisrunden Blätter gehören zum Wassernabel.
 
 



 
24. Juli    
Endlich wird es etwas sommerlicher und einige interessante Beobachtungen sind am Heidesee möglich. So fliegt derzeit das Rotbraune Ochsenauge - am See konnten wir den im Bestand bedrohten Schmetterling erstmals beobachten. Gut zu sehen ist bei passendem Sonnenstand und windstillem Wasser, wie sich Armleuchteralgen und das Stumpfblättrige Laichkraut am Südufer ausgebreitet haben. Beide sind ebenfalls im Bestand bedroht und benötigen klares, nährstoffarmes Wasser.
 
 
 
 






 
13. Juli    
Das Land Unter-Land ist wieder ein Stückchen größer geworden. Auf Mansenberge sind etwa 2500 Quadratmeter Heide dazu gekommen, die bislang nicht eingezäunt waren. Genauer gesagt handelt es sich um ehemalige, heute verbuschte Heide. Die Traubenkirschen wurden vom Landkreis Emsland abgeschlagen, nun soll Schafbeweidung wieder für neue Heide sorgen.
 
 





 
29. Juni    
Der Nabu Sögel-Werlte hat eine Exkursion nach Mansenberge durchgeführt. Bei schlechtem Wetter ging es nicht nur um die Heide, sondern auch um unsere Vorfahren, die vor mehr als 3000 Jahren die Hügelgräber errichtet hatten.
Am Heidesee in Versen gibt sich das Blaukehlchen wieder die Ehre. Außerdem führen die Reiherenten Junge und der Igelschlauch beginnt zu blühen.
 
 
 
 




 
29. Mai    
Im Mai haben die Schafe immer mehr als genug Futter. Trotzdem oder gerade deshalb sind sie immer auf der Suche nach einem Leckerbissen. So wie dieses Schaf, das gerne Weidenblätter frisst.

In der Zwischenzeit steht der Rohbau unseres neuen Weideunterstandes. Herzlichen Dank an die Erbauer.
 
 
 
 



 
29. April    
Die Ablammung ist beendet. 46 Lämmer haben unsere Herde verstärkt - damit haben wir für die Weidesaison insgesamt wieder rund 100 Schafe zur Verfügung.
Am Heidesee liegt wieder ein toter Fuchs. Schon merkwürdig, das ist der dritte innerhalb von zwei Jahren.
Landschafts- und Biotoppflege mit Schafen und Ziegen: Es findet ein viertägiger Lehrgang am 19./20. und 26./27. Juni im Tierpark Nordhorn sowie in Tecklenburg statt. Lehrgangsinhalte sind die wichtigsten Weidebiotope, geeignete Schaf- und Ziegenrassen für die Biotoppflege, Einsatzbereiche von Schaf- und Ziegenbeweidung, Beweidungstechniken, manuelle Pflege,Wirtschaftlichkeit, Niedersächsische Förderprogramme im Vertragsnaturschutz. Der Lehrgang besteht aus einem allgemeinen Teil und 3 Exkursionstagen zu den Biotoptypen: Moor- und Sandheiden, Magerrasen und montane Wiesen, sowie Extensivgrünland und Deiche. Gebühr 60,- €/Tag, maximal 25 Teilnehmer. Es sind noch einige Plätze frei. Den theoretischen Teilwird der Land Unter e.V. in bescheidenem Umfang mitgestalten.


 
16. April    
Das Frühjahr ist kalt und nass - aber die Ablammung läuft weitgehend problemlos. Bisher haben 28 Mutterschafe 41 Lämmer bekommen. Vier bis fünf fehlen noch, dann sind wir durch.
 
 




 
1. April    
Einen Tag früher als erwartet, sind die ersten Lämmer zur Welt gekommen. Die Zwillinge sind wohlauf - keine Selbstverständlichkeit in Zeiten des Schmallenbergvirus. Wir erwarten noch etwa 30 weitere Ablammungen und 40 bis 50 Lämmer.
 
 



 
30. März    
Eine neue niederländische Studie hat die Verwandtschaft verschiedener Schafrassen untereinander untersucht. Hans Lenstra von der Universität Utrecht hat dabei herausgefunden, dass das Bentheimer Landschaf mit dem Schoonebeeker Schaf eng verwandt ist, im Verwandtschaftsgrad folgt danach das Veluweer Heideschaf. Die anderen deutschen Heideschafe, nämlich Graue Gehörnte und Weiße Heidschnucke, stehen dagegen weiter abseits. Die Studie bestätigt damit bisherige Annahmen, die aufgrund anderer Genanalysen, aber vor allem aufgrund der Zuchtgeschichte gemacht wurden. Siehe hierzu auch das Buch "Das Bentheimer Landschaf". Für die Übermittlung der Studie Dank an Edgar de Poel (NL).


 
23. März    
Am Versener Heidesee errichten wir in einigen Wochen einen Weideunterstand. Die Vorbereitungen haben begonnen - unter anderem haben wir einen neuen Zaun gezogen. Dabei gab es natürlich auch Pausen und Lammbratwurst. In den mansenbergen konnten wir erstmals seit Beginn der Beweidung 1995 wieder eine Heidelerche hören. Vielleicht richtet sie sich dort ein Revier ein. Der einstige Allerweltsvogel ist inzwischen längst selten geworden.


 
 
 
 




 
7. März    
Das Naturschutzgebiet Mansenberge ist mit 8,3 Hektar etwas größer als die tatsächlich durch unsere Schafe beweidete Fläche. Das liegt vor allem daran, dass eine von einem Sandweg abgetrennte Spitze bisher nicht in die Beweidung mit einbezogen werden konnte. Das hat sich nun geändert - auf unser Bitten wird der Landkreis Emsland eine etwa 2000 Quadratmeter große Fläche zusätzlich einzäunen. Da hier ohne Beweidung Traubenkirschen, Birken und Eichen aufgewachsen sind, müssen einige der Bäume zunächst entfernt werden. Mit diesen Arbeiten hat der Landkreis Emsland noch im Februar begonnen. Wann die Einzäunung erfolgt, ist noch nicht klar.


 
 


 
3. März    
Die Mitgliederzeitschrift der Gesellschaft zur Erhaltung alter und bedrohter Haustierrassen (GEH) hat einen sehr freundlichen Beitrag über das Buch zum Bentheimer Landschaf gebracht, der hier nachzulesen ist. Auch das niederländische Pendant, die Zeitschrift "Levende Have", hat kurz auf das Buch hingewiesen. Gleiches gilt für das Magazin "Emskopp" aus dem Emsland.

Arche Nova 2012
Hier der Link zum Emskopp:
http://www.emskopp.de/?p=5082
 
10. Februar    
Hier ein Bericht über den Schmallenbergvirus aus der Neuen Osnabrücker Zeitung:
http://www.www.noz.de/artikel/60712277/das-leiden-kam-per-mueckenstich

 
3. Februar    
Die Staatliche Moorverwaltung hat die klirrende Kälte und den damit hart gefrorenen Boden am Heidesee dazu genutzt, überalterte Heidebestände und Binsen zu mähen. In zwei bis drei Jahren steht dort wieder junge Heide, die von unseren Schafen kurz gehalten werden kann.
Nicht nur der Winter, auch ein neuer Virus hat jetzt zugeschlagen. Der sogenannte Schmallenberg-Virus lässt Lämmer verkrüppelt oder tot zur Welt kommen. Der Schafhaltung dürfte das wieder einen neuen Schlag versetzen. Wir sind bislang nicht betroffen, unsere Lämmer kommen aber auch erst Ende März. Zu diesem Thema, zur Schafhaltung allgemein und zum Bentheimer Landschaf hat sich Züchterkollege und stellvertretender Vorsitzender des Landesschafzuchtverbandes Weser-Ems, Ludwig Schmitz aus dem emsländischen Werpeloh, in einem Radio-Interview geäußert. Hier der Link.
http://www.emsvechtewelle.de/podcast/talk-ludwig-schmitz.html
 


 
18. Januar    
Endlich ist Zeit, um ein paar Fotos von der Buchvorstellung zu zeigen. Das obere zeigt das Erhaltungszüchter-Ehepaar Heidotting aus Twist/Emsland gemeinsam mit Friedrich Reinking vom Gut Düneburg in Haren - ebenfalls Erhaltungszüchter. Das zweite Foto zeigt Thomas Berling - ehemals Tierparkleiter in Nordhorn, nun Bürgermeister. Das Buch ist im Handel, sowie im Tierpark Nordhorn und über diese Homepage (Kontakt) erhältlich. Hier noch ein Link zu einem Interview der Ems-Vechte-Welle: www.emsvechtewelle.de
http://www.emsvechtewelle.de/podcast/buch-ber-bentheimer-landschaft-erschienen.html
 
 
 




 
10. Januar    
In diesem Jahr stehen einige Termine an. Zunächst wollen wir auch am Versener Heidesee einen Weideunterstand bauen. Die Planungen laufen, Baubeginn soll im Frühjahr sein.
Da der Weideunterstand bis zum Frühjahr fertiggestellt sein soll, können wir in diesem Jahr unsere Generalversammlung dort vornehmen und gleichzeitig eine Führung an den See zur Heideblüte und ein kleines Einweihungsfest veranstalten.
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